Fragen zur Kommunalwahl 2024

Kategorien

Mobilität und Infrastruktur

Frage:

Ist der Ausbau von Radwegen zur besseren Verbindung zu den Ortsteilen sinnvoll?

Der Bau und Ausbau sicherer Radwege ist aus unserer Sicht immer sinnvoll: Radverkehr entlastet die Umwelt, stärkt die Gesundheit und macht Spaß – es sei denn, es gibt zu wenige sichere Radwege!

Mobilität setzt sich für uns aus mehreren Bausteinen zusammen. Radwege sind ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung der Mobilität zwischen den Orten/Ortsteilen. Aber wir brauchen auch ein belastbares und bedarfsgerechtes Angebot des ÖPNV und das ggf. durch Rufbus und Nachbarschaftsbussysteme ergänzt wird. Für uns gehört der Individualverkehr aber auch zu den Mobilitätsangeboten.

Der Ausbau von Radwegen unter Einbeziehung von Fördermitteln ist notwendig. Dazu gehört auch die Anbindungen innerhalb der Ortsteile und auch die Verkehrsführung in der Stadt Nordhausen. Für die Herstellung der Radwege sind im Vorfeld die Planungsleistungen zu erfüllen und die Eigentumsfragen zu klären.

Die Anbindung der Ortsteile muss durch Verbesserung der Taktung und eine Steigerung des Angebotes verbessert werden. Insbesondere am Abend und an Wochenenden mangelt es an Verbindungen. Hier ist auch ein verstärkter Einsatz von Rufbussen zu prüfen.
Die Radwege in die Ortsteile sind dringend auszubauen. Auch in der Kernstadt muss das Netz durch Lückenschlüsse verbessert werden.

Ja, aber nicht alle Radwege müssen straßenbegleitend sein. Es könnten auch die Trassen bestehender Feld und Wanderwege genutzt werden. So müsste weniger Fläche versiegelt werden.

Die AfD steht für eine flexible Wahl der Mobilität, denn Mobilität ist ein wichtiges Stück unserer Freiheit. Deshalb haben wir nichts gegen einen Ausbau der Radwege und tragen sie in der kommunalen Entscheidungsfindung mit. Um eine bessere Mobilität (zum Beispiel auch für Senioren) zu garantieren, sollte über die Einführung eines Minibus – Systems nachgedacht werden.

Radwege sind nicht nur sinnvoll, sondern auch wichtig. In den letzten Jahren wurden schon einige Radwege aus- bzw. gebaut, z. B. Hesserode oder in der Goldenen Aue. Andere Radwege sind in Planung und werden bald umgesetzt, zum Beispiel nach Petersdorf. Aber die Ortsteile brauchen auch eine bessere Anbindung an den ÖPNV. Hier muss noch einiges getan werden.

Frage:

Wie kann das Baustellenproblem in Nordhausen gelöst werden?

Baustellen sind für Autofahrende und andere Verkehrsteilnehmende ein ziemliches Ärgernis. Aber sie bedeuten auch, dass genau jetzt etwas neu gemacht oder verbessert wird. Oft ist es nicht möglich, Baustellen aufeinander abzustimmen, da z.B. das Geld gleichzeitig da ist oder das Wetter gerade gut oder akut etwas gebaut werden muss (wenn z.B. eine Straße abstürzt, wie in NDH geschehen!).

Die Vielzahl der Baustellen ist zunächst ein Ausdruck für einen lange überfälligen Bedarf bei der Sanierung unserer Infrastruktur. Diese sind für die weitere Entwicklung unserer Heimatstadt und die Steigerung der Attraktivität wichtig. Aber die Maßnahmen sind besser auf- und miteinander abzustimmen und die Bürgerinnen und Bürger sind rechtzeitig zu den Maßnahmen zu informieren und einzubeziehen.

Die Baustellen werden meist von verschiedenen Behörden und Institutionen verursacht. Eine bessere Koordinierung als auch eine frühzeitige Information an die Bürger sind notwendig. Da Baumaßnahmen von zeitlichen Vorgaben der Fördermittelgeber abhängig sind , wird es trotzdem zu zeitweisen Belastungen kommen.

Baustellen bedeuten immer auch eine Verbesserung der Infrastruktur. Oft sind viele Beteiligte, wie der Stadtentwässerungsbetrieb, der Wasserverband oder die Telekom bei Baumaßnahmen beteiligt. Im Stadtrat drängen wir auf eine bessere Koordination von Baummaßnahmen (bspw. keine gleichzeitige Sperrung von parallelen Strecken) und vor allem auf eine frühzeitige Information, z.B. über Umleitungen.

Wir sind froh, dass nach jahrelangem Stau in der Strassensanierung endlich wieder investiert werden kann. Die Verkehrsplaner legen die Umleitungsstrecken fest.

Das Nordhäuser Baustellen – Chaos ist mittlerweile über die Grenzen unseres Landkreises hinweg bekannt, und dies ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Die Kommunalpolitik sollte darauf drängen, eine besser gesteuerte Baustellenplanung zu gewährleisten. Abhilfe könnte zum Beispiel durch ein digitales Leitsystem geschaffen werden, auch durch pragmatische temporäre Schleichwege für unmittelbare Anwohner.

Die Vielzahl der Baustellen sind für viele ein Ärgernis. Aber andererseits darf man nicht vergessen, dass jede Baustelle dazu führt, etwas Neues zu erschaffen oder eine kaputte Straße zu reparieren. Vieles musste aufgrund der Haushaltslage in der Vergangenheit liegen bleiben. Dadurch gab es Reparaturstau. Dieser wird nun abgearbeitet und am Ende haben wir schöne Straßen und sanierte Gehwege.

Frage:

Sind in Nordhausen infrastrukturelle Probleme festzustellen? Wenn ja, wie sollen diese zeitnah behoben werden?

Die Stadt Nordhausen ist eine mittlere Stadt mit Straßenbahn, Krankenhaus, Kultur und zahlreichen Schulen sowie Hochschule. Das ist ganz schön cool ! Ganz bestimmt gibt es viele Dinge, die verbessert werden können: Eine Straßenbahnlinie Richtung Bielen z.B. oder eine Autofreie Innenstadt (Besuchende müssten dann z.B. an der Parkallee ihr Auto parken. Für Anwohnende gilt das nicht!).

Aktuell sind die Bahnverbindungen Richtung Erfurt und Halle/Göttingen nicht verlässlich und attraktiv. Hier sind der Freistaat Thüringen und die betreffenden Bahnunternehmen aufzufordern, die Qualität der Angebote erheblich zu verbessern. Die grundhafte Sanierung zahlreicher Straßen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen ist in den nächsten Jahren umzusetzen.

Natürlich gibt es infrastrukturelle Probleme. Diese betreffen die technische Infrastruktur als auch die soziale Infrastruktur. Im Zuge der Haushaltsplanungen sind Prioritäten festzulegen um sie dann zeitnah umzusetzen.

Insgesamt ist die Infrastruktur in Nordhausen in einem schlechten Zustand. Das betrifft Straßen, Rad- und Gehwege, die Straßenbahngleise aber auch nicht barrierefreie Haltestellen. Besonders drängend ist eine Sanierung der Wallrothstraße mit Einbindung von Radwegen. Hier müssen im Haushalt immer ausreichend Mittel bereit gestellt werden, worauf wir im Stadtrat achten.

Ich beziehe mich auf die vorherige Frage, Seit 2018 ist Nordhausen aus der Haushaltskonsolidierung und darf wieder selbst über den Mitteleinsatz des Haushaltes entscheiden. Jetzt werden die angestauten Infrastrukturprobleme abgebaut. Deshalb kann es temporär zu Beeinträchtigungen kommen.

Ja, diese Probleme fangen zum Beispiel bei nicht befestigten Parkplätze (z.B in Nord, Nähe Krankenhaus) an. Marode Gehwege könnten durch einfache Baumaßnahmen wieder ertüchtigt werden. Fakt ist, die infrastrukturellen Probleme in Stadt und Landkreis müssen konsequent behoben werden.

In der Stadt haben wir stark sanierungsbedürftige Brücken. Diese müssen in naher Zukunft instand gesetzt werden und das geht leider nicht ohne Sperrungen. Verbessern müssen wir auch die Anbindung der kleinen Orte und Ortsteile an den ÖPNV. Ein weiteres Problem ist die fehlende Ortsumfahrung der B4 für Nordhausen und Harztor. Hier muss die Kommunalpolitik Druck machen.

Freizeit

Frage:

Welche Möglichkeiten gibt es, um Sportplätze für eine bessere Freizeitgestaltung attraktiver zu gestalten?

Möglicherweise ist die Ausstattung mit mobilen Toiletten, etwas Licht für die Abendstunden und mehr Bänken eine gute Idee. Stellt sich nur die Frage: wollt ihr das auch? Lasst uns drüber reden!

Die Sportplätze müssen neben der Nutzung für den Schul- und Vereinssport auch für weitere Freizeitangebote für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren ertüchtigt werden. Die Angebote für Menschen mit Behinderung sind dabei zu integrieren.

Sie sollten auch für nicht Vereinsmitglieder zugänglich sein. In der Sportstättenrahmenleitplanung sind die priorisierten Sportstätten ausgewiesen. Diese sind zu erhalten und auszubauen und auch in den Abendstunden zugänglich zu machen.

Bei Sanierung von Sportplätzen sollte immer auch Freizeitangebote wie Skate-Rampen oder Boulderfelsen mitgedacht werden.

Wir hätten statt des gewaltigen Tribünenbaues im Albert Kunz Sportpark lieber mehr für den Breitensport ausgegeben. Die Massnahme wurde aber begonnen und muss zunächst fertig gestellt werden

Wir sollten uns bemühen, eine „bewegungsfreundliche Kommune“ zu werden. Dies würde damit beginnen, wenn man instandgesetzte Sportplätze in einem festgelegten Rahmen für einfache Freizeitsportler zugänglich machen würde, die zum Beispiel nicht in einem Verein engagiert sind.

In den letzten Jahren wurde angefangen, viele Sportplätze zu sanieren, z. B. Hohekreuz-Sportplatz. Auf unseren Antrag hin hat der Stadtrat beschlossen, dass gerade dieser Sportplatz nach der Sanierung für den Freizeitsport zur Verfügung steht. Wir möchten prüfen, ob dies auch bei anderen Sportplätzen möglich ist, wo es bisher nicht geht. Weiterhin möchten wir einen Outdoor-Fitnesspark schaffen

Frage:

Können noch mehr Aufenthaltsorte für Kinder und Jugendliche geschaffen werden?

Frage:

Ist es möglich, den Skatepark am Petersberg zu erneuern?

Selbstverständlich ist das möglich! Wenn Ihr Ideen habt, lasst uns drüber reden! Die Mitglieder des Stadtrates schauen dann gemeinsam mit der Verwaltung im Rathaus, wie wir eure Pläne umsetzen können.

Ja

Ja, entsprechende Vorgaben wurden durch die SPD bereits im Haushalt 2024 festgelegt.

Das ist auf jeden Fall möglich und wir werden uns im Stadtrat dafür einsetzen.

Diese Entscheidung muss der Stadtrat in NDH treffen, wir haben dort als Kreistag kein Mitspracherecht.

Ja, von der Beleuchtung bis zum attraktiven Parcours sollte dies geschehen. Auch sollten sich die Jugendlichen aktiv bei der Gestaltung des Skaterparks einbringen können. So geht bürgerschaftliche Beteiligung schon in der Jugend.

Wir sehen hier auch einen Handlungsbedarf.Der Skatepark sollte auch im zukünftigen Sportstätten-Konzept aufgenommen werden. Der Park ist wirklich in die Jahre gekommen und bedarf einer Erneuerung und vielleicht auch Neugestaltung. Hierbei müssen die Jugendlichen unbedingt mit einbezogen werden.

Frage:

Warum existiert kein Festsaal, in dem mehr als 800 Gäste reinpassen? Wo könnte dieser entstehen?

Da bin ich mir unsicher: wie oft würde ein solcher Saal denn genutzt werden? Und rechtfertigt die ggf. geringe Nutzung dann die extrem hohen Kosten für die gesamte Bevölkerung? Vielleicht könnten ja Veranstaltungsorte im Landkreis genutzt werden? (Kulturhaus Bleicherode, Schloss Heringen …) Und im Sommer gehts raus!

Zu Beginn der 1990er Jahre wären Weichenstellungen zum Ausbau des Stadionbereiches zu einem multifunktionalen Sportareal mit Sport- und Freizeitbad, Indoorsportangeboten, etc. sinnvoll gewesen. Das damalige Hallenbad hätte zur Stadthalle entwickelt werden können.
Heute müssen die Angebote im Theater, Wiedigsburghalle oder Bürgersaal genutzt und verzahnt werden.

Sie laufen mit der Frage offene Türen ein. Nordhausen brauch eine Stadthalle um attraktive Veranstaltungen zu bekommen. Theater, Widigsburhalle und Klubhaus sind da keine echte Alternative.

Kultur zählt zu den sogenannten freiwilligen Leistungen der Stadt. Auch dadurch ist das Kulturbudget seit jeher immer recht begrenzt. Bau und Unterhalt eines solchen Saals würde viel Geld binden, was anderen Kulturprojekten dann fehlen würde. Sollte es den breiten Wunsch danach aber geben, sollte die Umsetzung in einem breiten Beteiligungsprozess mit den Nordhäuser*innen erarbeitet werden.

Gibt es evtl. im Kreisgebiet z.B. in Sollstedt, Bleicherode, Niedersachswerfen. In Nordhausen könnte eine solche Räumlichkeit beispielsweise im Scheunenhof in Sundhausen entstehen, weitere Möglichkeiten , an der ehemaligen Bullenstation Ortseingang Nordhausen aus Werther kommend rechts, im Hotel zur Hoffnung in Werther oder in Bielen. Die Kapazität der Wiedigsburg- sporthalle kenne ich nicht.

Ja, deshalb steht die AfD für eine Öffnung des Stadttheaters Nordhausen auch für die komplette Kulturszene und für andere Veranstaltungsformate. Durch die Theatersanierung sollte ein Begegnungsort für alle Bürger geschaffen werden, nicht nur für Liebhaber des schönen Schauspiels.

Schon seit Jahren gibt es immer wieder die Idee einer Stadthalle. Wenn Nordhausen Oberzentrum wird, brauchen wir auch endlich eine solche Halle. Dies kann eine Mehrzweckhalle sein, in der Feste, Bälle, Empfänge, Konzerte und auch Sportereignisse stattfinden können. Allerdings haben wir mit der Wiedigsburghalle und dem Theater auch jetzt schon Möglichkeiten für größere Veranstaltungen

Frage:

Die Anzahl an jungen Menschen in Sportvereinen sinkt zunehmend. Wie kann sich dieser Zustand ändern?

Sport im Verein macht mehr Spaß – das weiss jede:r! Wenn die Vereine junge Menschen als Mitglieder gewinnen wollen, muss manchmal das Angebot oder die Struktur verbessert werden. Die Kosten sind aus meiner Sicht schon sehr moderat. Nehmt einfach eure Freundinnen und Freunde mit, wenn ihr das nächste Mal zum Training geht – vielleicht haben sie ja auch Lust!

Die Attraktivität der Angebote in den Vereinen muss verbessert werden. Dazu zählt insbesondere auch die Bereitstellung weiterer Trainingszeiten/-Kapazitäten in Turnhallen, Sportplätzen und im Hallenbad.

Wir unterstützen die Kinder im ersten Schuljahr als auch Erstis mit kostenfreien Zugang zu den Sportvereinen. Die Mittel sind im städtischen Haushalt eingepreist.

Die Übernahme des Mitgliedsbeitrages für die 1. und 2. Klässler war ein gutes Angebot, das fortgesetzt werden sollte. Außerdem sollte die Stadt ihre Kanäle nutzen, um regelmäßig Vereine vorzustellen. Die Angebote und Arbeit der Vereine und Sportjugend sollte außerdem verstärkt unterstützt werden (z.B. höhere Aufwandsentschädigungen für Trainer*innen)

Die Anzahl an jungen Menschen insgesamt sinkt und auch die Anzahl derer die sich sportlich betätigen wollen, ebenso mangelt es an Trainern, Übungsleitern und Ausbildern.

Indem zum Beispiel in den ersten Mitgliedschaftsjahren die Vereinsgebühren gering bleiben. Auch sollten unsere heimischen Sportvereine im Schulunterricht regelmäßig thematisiert und beworben werden. Bewegung ist enorm wichtig und erhöht die Lebensqualität.

Hier kann die Politik nur bedingt etwas beeinflussen. Wichtig ist die Attraktivität der Sportstätten, in denen die Sportvereine tätig sind. Dafür Sorge zu tragen ist Aufgabe der Kommunalpolitiker. Auch wichtig ist die Förderung und Anerkennung der Tätigkeit im Ehrenamt. Da gibt es auch noch Verbesserungsbedarf.

Politik

Frage:

Sollte ein Kinder- und Jugendbüro errichtet werden?

Frage:

Was kann für Kinder und Jugendliche getan werden?

In einer Stadt kann sehr viel für Kinder und Jugendliche getan werden: Spielplätze, Schulen, Clubs, „erwachsenenfreie Treffpunkte“ – all das kann die Stadt für euch tun. Da ist Nordhausen auf einem guten Weg, der noch lange nicht zu ende ist! Wichtig ist uns auch: tauscht euch mit den Erwachsenen aus, sagt, was wir besser machen können – das ist dann für Groß und Klein ein gewinnbringender Prozess

Attraktive, zeitgemäße und jugendgerechte Angebote. Die Angebote verschiedener Akteure (Sportvereine, Jugendvereine, Kirchgemeinden, Jugendfeurwehren, etc.) müssen besser vernetzt werden

Treffpunkte auch außerhalb von Vereinen, Einbeziehungen in Entscheidungen. Ein Jugendhaushalt zur eigen Verwaltung durch den Jugenstadtrat.

Das ist eine ganz schön große Frage.
Wichtig ist es, Nordhausen lebenswert zu machen, damit möglichst viele Menschen hier bleiben. Dazu gehört es, attraktive Angebote in der Jugendarbeit zu machen, aber auch zum Beispiel die Schulen modern und zeitgemäß auszustatten und mehr Räume zu schaffen, in denen junge Menschen sich entwickeln und ausleben können.

selbstverwaltete Räumlichkeiten auf dem Lande geschaffen werden, aufsuchende Jugendarbeiter eingesetzt werden.

Sie müssen gehört und in ihren Bedürfnissen ernst genommen werden. Es bringt nichts, wenn die Kommunalpolitik Entscheidungen trifft, die von den Kindern und Jugendlichen nicht verstanden werden.

Es wird schon viel getan, aber es kann natürlich auch mehr sein. Wichtig ist, dass wir die Mittel für die Jugendarbeit nicht weiter verkürzen. Hier sollten wir in Zukunft nach Möglichkeit mehr fördern. Die Jugendarbeit in den Clubs muss weiter unterstützt werden. Jeder Ortsteil sollte auch wieder einen Jugendraum haben

Frage:

Wie können die Menschen aktiv bei Entscheidungen der Stadt und dem Landkreis einbezogen werden?

Wir haben bereits vor vier Jahren darauf gedrängt, dass die Stadt ein Konzept für mehr Bürger:innen-Beteiligung auf allen Ebenen bekommt. Es wäre sicherlich toll, wenn dieses Konzept bald geschrieben würde und dann alle Menschen einlädt, sich zu beteiligen, zu engagieren und zu interessieren.

Über eine stärkere aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sollte diskutiert werden. Aber es gehört auch dazu, die bereits bestehenden Angebote zu nutzen, um sich einzubringen.

Mehr Bürgerbeteiligung durch digitale Medien. Stärkung des Jugendstadtrates und der Seniorenvertretungen.

Die Öffentlichkeit der Ausschüsse im Stadtrat ist ein erster Schritt. Wir wollen einen Bürgerhaushalt, in dem die Menschen mitentscheiden können, wie das Geld der Stadt ausgegeben wird.

Durch das Kinder- und Jugendparlament

Kinder und Jugendliche sollten pragmatischer an der politischen Entscheidungsbildung beteiligt werden. Zum Beispiel sollten keine Hemmungen bestehen, Jugendliche im öffentlichen Teil der Stadtrats – und Kreistagsitzungen zu Wort kommen zu lassen. Somit lassen sich politische Partizipation und gelebte Demokratie schon in jungen Jahren fördern.

Das wichtigste bei Entscheidungen ist Transparenz. Wir haben im Kreistag und Stadtrat durchsetzen können, dass die Ausschusssitzungen öffentlich sind. So hat jeder Bürger die Möglichkeit den Entscheidungen beizuwohnen. Weiterhin gibt es die Einwohnerfragestunden, wo jeder Bürger ihn betreffende Fragen stellen kann. Ansonsten sollte man die Mitglieder von Stadtrat & Kreistag auch direkt ansprechen

Bildung / Arbeit

Frage:

Sollten ehrenamtliche Tätigkeiten besser bzw. überhaupt entlohnt werden?

Frage:

Wie kann man die Ansiedlung neuer Geschäfte in den Passagen und leerstehenden Ladenflächen unterstützen? Wie kann man Menschen dafür anwerben?

Ein Patentrezept habe ich dafür nicht. Ich denke, je mehr der Online-Handel wächst, desto weniger Geschäfte und kleine Läden wird es geben. Auch wir Kundinnen und Kunden haben daran einen Anteil.

Nordhausen ist insgesamt eine attraktive, lebenswerte Stadt. Die Nutzung von lokalen Angeboten in Handel und Gewerbe ist die Grundlage für die Ansiedlung neuer Geschäfte. Hier ist jeder Einzelne gefragt, mehr vor Ort zu kaufen.

Attraktive Preisgestaltung der Vermieter wie z.B. SWG. Ansiedlung junger Familien um die Kaufkraft zu stärken.

Hier sind vor allem die Nordhäuserinnen und Nordhäuser gefragt: Lieber lokal als online kaufen! Die Stadt kann durch eine attraktive Verbindung der beiden Zentren, zum Beispiel mit einem Shopping-Ticket für die Straßenbahn ihren Beitrag leisten.

Die Besitzer der Immobilien wollen eine Miete, die bereit gestellt werden muss. Störungen der benachbarten Betriebe müssen weitestgehend ausgeschlossen sein.

Dies geht hauptsächlich durch attraktive Standortfaktoren. Dort, wo die Steuern auf ein Mindestmaß beschränkt werden und Einkaufsoptionen mit anderen Bedürfnissen von Kunden verbunden sind (z.B. Gastronomie), wird Gewerbe für Geschäftstreibende attraktiv. Weitere Vollsortimentler wollen wir in der Innenstadt nicht, um die Einzelhändler zu stärken.

Die Ansiedlung von Geschäften und Einzelhandel ist immer eine Entscheidung von Unternehmen. Und diese hängt von verschiedensten Faktoren ab, die von der Politik nicht wirklich beeinflusst werden können. Wir können jedoch zumindest dafür sorgen, dass nicht noch mehr Geschäfte in der Innenstadt schließen müssen, weil sie große Unternehmen am Stadtrand als Konkurrenz bekommen.

Frage:

Das Gewerbegebiet Nordhausen ist leider noch heute nicht besiedelt. Wie kann die Attraktivität dieser Fläche gesteigert werden, sodass dort etwas geschieht?

Ich kann mir vorstellen, dass Interessierte auch aus dem Internationalen Raum kommen würden. Da wäre es hilfreich, wenn Nordhausen als weltoffene und tolerante Stadt wahrgenommen würde…

Die Gewerbegebiete der Stadt Nordhausen sind wohl mehrheitlich gut oder sehr gut belegt. Beim Industriegebiet Goldene Aus ist der Freistaat Thüringen und die LEG in der Pflicht zügig zukunftsfähige Unternehmen in die Region zu holen. Die ergänzenden Angebote (Bauplätze, Wohnungen, Kitaplätze, vielfältige Schulangebote, Kulturelle Angebote, etc.) sind wichtige Standortfaktoren.

Die Vermarktung erfolgt über die Landesentwicklungsgesellschaft. Es bedarf eines politischen Drucks auf den Freistaat, um die Angebote aus Nordhausen öffentlich zu bewerben. Am Ende entscheidet immer der Investor über eine Ansiedlung.

An der Attraktivität der Fläche liegt es unserer Auffassung nach nicht. Es hapert bei der Vermarktung, die bei der Landesgesellschaft LEG liegt. Aber auch die Stadt kann sich einbringen, indem sie die Vermarktung der Fläche zur „Chefsache“ macht.

Die Investition war im Jahr 2000 richtig. Heute weiss ich gar nicht für welche Beschäftigten Arbeitsplätze geschaffen werden sollen Es herrscht fast Vollbeschäftigung unter denen die arbeiten wollen.

Das Gewerbegebiet muss endlich „Chefsache“ werden – ein Anfang dafür wäre, die Wirtschaftsförderung im städtischen Rathaus zu professionalisieren und zu aktivieren. Auf Landes- und Bundesebene müssen Kommunikationskanäle geschaffen werden, um „Deutschlands erstes emissionsfreies Industriegebiet“ effektiv zu vermarkten.

Sicherlich ist hier das Industriegebiet Goldene Aue gemeint. Für die Vermarktung ist die Landesentwicklungsgesellschaft in Erfurt zuständig. Das Stadtrat hat hier auch immer wieder versucht Druck zu machen. Leider ist die Zuständigkeit hier beim Freistaat Thüringen

Frage:

Sollte Nordhausen für Fachkräfte mit Migrationshintergrund attraktiver gestaltet werden?

Die Stadt sollte grundsätzlich für alle Menschen attraktiv gestaltet werden, egal, woher sie kommen, wohin sie wollen, woran sie glauben oder wen sie lieben! Da machen wir keinen Unterschied. Mit dem schrankenlos e.V. hat Nordhausen einen extrem tollen und engagierten Verein, der entsprechend unterstützt werden muss.

Nordhausen hat für Fachkräfte mit Migrationshintergrund bereits eine hohe Attraktivität. Wichtiger ist sicher eine Willkommenskultur, für diejenigen, die ihre berufliche Zukunft in der Region Nordhausen sehen.

Die Stadt soll für alle Menschen attraktiv sein. Gezielte Anwerbung von ausländischen Fachkräften findet bereits statt. Wichtig ist eine offene und ehrliche Willkommenskultur.

Ja, denn wir werden in Zukunft nicht mehr ohne ausländische Fachkräfte auskommen. Mit der Hochschule haben wir hier einen guten Ansatzpunkt. Nordhausen muss sich weiterhin als weltoffene, tolerante Stadt präsentieren und das auch leben. Dazu gehören auch gute Rahmenbedingungen: Kultur, Vereine und Kitas zum Beispiel.

Diese Fachkräfte werden bereits jetzt überall wo es möglich ist eingestellt, sonst würde die Wirtschaft nicht mehr funktionieren. Man müsste das Angebot an Sprachkursen erweitern.

Ja und zwar dadurch, dass tatsächlich primär Fachkräfte aus dem Ausland nach Nordhausen kommen und nicht vom Sozialstaat angezogene Armutsmigranten.

Nordhausen braucht Fachkräfte in vielen Bereichen. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob sie mit oder ohne Migrationshintergrund sind. Wer in Nordhausen arbeiten möchte, ist uns herzlich willkommen – egal, wo er herkommt

Umwelt

Frage:

Sollte es mehr Natur in der Stadt geben?

Frage:

Wie kann die Sauberkeit an Spielplätzen / öffentlichen Plätzen gefördert werden?

Ganz einfach: indem wir alle nichts mehr wegschmeißen und Verpackungen und Müll wieder mitnehmen und zu Hause entsorgen! Hundehalter:innen sind verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu entsorgen – würden sie alle es tun, wäre das toll!

Neben der Stärkung entsprechender professioneller Reinigungsangebote ist an die Verantwortung der Nutzerinnen und Nutzer zu appellieren, die Spielplätze und öffentlichen Plätze sauber zu halten.

Mehr Mülleimer, eine Informationssystem an die Stadtwerke und die Müllentsorger. Unterstützung der Zivilcourage für Ansagen gegen offensichtlich Verschmutzer.

Es sollten größere Müllbehälter aufgestellt und diese öfter geleert werden.

sich einfach mehr bemühen, es ist unser Landkreis, wir müssen uns selbst um Ordnung bemühen.

Durch eine Erhöhung der Reinigungszyklen und ausreichend viele Mülleimer.

In der Stadt sind Grünamt und Stadtreinigung ständig unterwegs, um für Sauberkeit zu sorgen. Seit einiger Zeit wurden auch neue und mehr Abfallkörbe aufgestellt, um weniger Müll auf den Straßen und Wegen zu hinterlassen. Das wichtigste ist aber die Eigenverantwortung. Wer mit seiner Clique unterwegs ist, sollte schon mit darauf achten, dass man den mitgebrachten Müll ordnungsgemäß entsorgt.

Frage:

Wie kann Nordhausen klimafreundlicher werden?

Solar auf ALLE öffentlichen Dächer (Schulen, Turnhallen, Rathaus etc.), ein ausgebautes Fernwärmenetz, mehr Grün – weniger Beton, mehr Radwege, autofreie Innenstadt, Grüne Oasen in allen Stadtteilen …

Nutzung von Solarflächen auf öffentlichen Gebäuden. Verbesserung des ÖPNV Angebotes. Nutzung der Wasserstofftechnologien. Traditionelle Baumbepflanzung der Verbindungsstraßen zwischen den Ortsteilen ist wieder entwickeln.

Mehr Grünflächen und Bäume, Stadtgewässer und Trinkbrunnen, Verstärkter Einsatz erneuerbarer Energieträger, Ladestationen, FErnwärme durch die EVN, und Stärkung ÖPNV und Radwege.

Wir müssen die Fernwärme als Energieträger weiter ausbauen und diese klimafreundlich produzieren. Wir müssen die Gebäude der Stadt und der SWG für Photovoltaik-Anlagen nutzen. Es sollte noch mehr Ladepunkte für E-Autos geben und der ÖPNV muss so attraktiv sein, dass es sich lohnt, das Auto stehen zu lassen.

Mehr Stadtgrün, mehr Radwege, neue Energieformen in der Fernwärme

Es gibt bereits genügend Anstrengungen, um möglichst hohe Klimaneutralität zu schaffen. Fakt ist, dass wir in unserer Kommune das Weltklima nicht retten können.
Wir stehen für eine unideologische Energiepolitik, die möglichst geringe Energiepreise ermöglicht.

Wir sind bereits schon eine sehr klimafreundliche Stadt. In den letzten Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren massiv erhöht. Für die Zukunft sollten wir mehr Radwege schaffen und auch das Netz der Straßenbahn erweitern. Mit unserem Antrag der Zukunftsbäume werden jedes Jahr für die neugeborenen Nordhäuser in Harzrigi neue Bäume gepflanzt. Das wollen wir noch weiter ausbauen.

Frage:

Sollte es mehr Mülleimer in Nordhausen geben?

Frage:

Nordhausen ist in Thüringen die Stadt mit der höchsten Flächenversiegelung. Wie kann sich das ändern?

indem radikal nur noch da gebaut wird, wo schon versiegelt wurde. Und das, was heute bebaut, aber nicht mehr genutzt wird, sollte unbedingt entsiegelt und begrünt werden.

Die versiegelten Altflächen können renaturiert werden. Park- und Grünflächen sind auszubauen.

Fläche entsiegeln

Es muss ein Konzept zur Entsiegelung von Flächen geben. Wir lehnen beispielsweise eine zusätzliche Versiegelung und Bebauung des Blasii-Kirchplatzes ab. Bei Baumaßnahmen muss darauf geachtet werden, dass Wasser vor Ort versickern kann.

Flächen entsiegeln, Betonböden rückbauen, Photovoltaik nicht mehr auf die Erde sondern mehr auf Dächer bringen, mehr Reihenhäuser statt Einfamilienhäuser

Durch konsequente Wahrung unseres Baumbestandes. Nordhausen soll eine grüne Stadt bleiben und grüner werden.

Wir müssen zunächst verhindern, dass noch mehr versiegelt wird. Daher sind wir gegen eine Bebauung des Blasiikirchplatz und des August–Bebel–Platzes. Durch Dachbegrünung (auch bei Straßenbahnhaltestellen) und Schaffung neuer Grünflächen könnte man der Flächenversiegelung etwas entgegenwirken.

Gesellschaft / Sicherheit und Ordnung

Frage:

Sollte eine Anti-Mobbing-Hotline eingerichtet werden?

Frage:

Nordhausen ist leider bekannt für eine existente Drogenszene. Welche Maßnahmen können/ sollten veranlasst werden?

Zunächst vielmehr Aufklärung in Schulen und Vereinen. Dann braucht es ein engagiertes Netz, das Betroffene und ihre Familien betreut. Mehr gesellschaftlicher Zusammenhalt schützt ggf. vor Vereinsamung und damit vor Missbrauch? Und am Schluss ist es wichtig, Polizei und Ordnungskräfte zu stärken.

Man sollte das Thema stärker in die öffentliche Wahrnehmung bringen. In Schulen, Vereinen und Familien ist stärker für das Thema zu sensibilisieren. Ein notwendiges Maß an Kontrolle gehört dazu.

Im Kriminalpräventiven Rat werden die Maßnahmen abgestimmt. Wir brauchen deutlich mehr Streetworker in der Prävention, und abgestimmte polizeiliche und ordnungsrechtliche Maßnahmen.

Repression und Strafverfolgung alleine können das Problem nicht lösen. Wir setzen auf Aufklärung und Beratung, in den Schulen, in den Jugendtreffs, auf der Straße durch Streetworker.

Leider wurde durch die Bundesregierung eine weitere Droge frei gegeben. Man kann nur aufklären, mehr Polizei nutzt wenig. In der Branche wird so viel Geld verdient, dass immer Ausweichvarianten gefunden werden.

Die Anti – Drogen – Aufklärung in den Schulen muss auf dem hohen Niveau bleiben, wo sie aktuell ist. Insbesondere der Drogenhandel muss von Seiten des Staates konsequent strafrechtlich verfolgt werden.

Dieses Problem besteht nicht nur in Nordhausen, sondern in fast jeder größeren Kreisstadt. Als Kommune können wir vor allem im Bereich der Prävention, sprich Aufklärung, tätig werden. Wichtig ist hier auch eine Zusammenarbeit der Schulen mit der Polizei.

Frage:

Wie kann die Sicherheit in der Stadt Nordhausen, vor allem nach 20:00 Uhr gewährleistet werden?

Als erstes ist aus meiner Sicht wichtig, dass wir alle gegenseitig gut aufeinander aufpassen; weniger Hass, mehr Freundlichkeit – das wäre toll! Hilfreich für mehr Sicherheit ist auf jeden Fall eine gute Beleuchtung, regelmäßige Kontrollen durch Sicherheitspersonen und vielleicht auch der Ausbau des ÖPNV in den Abendstunden.

Polizei und Ordnungsbehörden haben durch eine stärkere Präsenz dazu einen Beitrag zu leisten.

Nordhausen ist Sicher, dennoch sollte die Anzahl der Polizeistreifen erhöht werden.

Hier ist eine stärkere Präsenz von Polizei und Ordnungsamt aber in der Begleitung von Streetworkern erforderlich.

funktionierende Stadtbeleuchtung, Bestreifung durch Ordnungskräfte, Weglassen von dunklen Ecken bereits bei der Bebauungsplanung

Durch eine regelmäßige Bestreifung durch Polizeibeamten und Ordnungskräfte. Es ist zu prüfen, ob eine „City – Wache“ geschaffen werden kann. Angsträume darf es in keinem Gebiet der Stadt geben.

Da wir als Stadt keine polizeiliche Hoheitsaufgabe haben, können wir nur in Absprache mit der Polizei uns darum bemühen, dass an Schwerpunkten häufigere regelmäßige Streifen gefahren werden

Frage:

Was kann für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Jung und Alt beitragen?

Lasst uns zuhören, aufeinander zugehen und uns gegenseitig unsere kleinen und großen Eigenarten verzeihen! Die „Alten“ dürfen nicht vergessen, dass auch sie mal jung und rebellisch waren; die „Jungen“ sollten immer bedenken, dass auch sie eines Tages zu den anderen gehören 🙂

Es gibt an vielen Stellen in unserer Heimatstadt ein harmonisches Miteinander der Generationen, in Familien, in Vereinen und in den Stadt- und Ortsteilen. Dieses Miteinander und die generationenübergreifende Angebote sind zu stärken.

Akzeptanz und Toleranz mehr Generationentreffpunkte

Wichtig ist, dass die beiden Gruppen aufeinander zugehen und füreinander Verständnis zeigen. Jede Gruppe braucht ihre Freiräume muss dabei aber auf die anderen Acht geben. Gemeinsame Treffpunkte, Veranstaltungen und Aktionen können das Zusammenleben fördern und gegenseitiges Verständnis wecken.

Respekt voreinander, der in Schule, Elternhaus und Medien befördert werden muss.

Junge und Alte sollten voneinander profitieren, die einen von der Weisheit der anderen, andere von der Weltsicht der Jungen. Schön wäre es, wenn in unseren Bildungseinrichtungen die Möglichkeit geschaffen werden würde, alten Menschen zu begegnen, zum Beispiel durch Kindergarten- oder Grundschulbesuche in Seniorenheimen.

In dem man sich gegenseitig respektiert und aufeinander Rücksicht nimmt. Die Jungen brauchen die Erfahrung der Alten und die Alten brauchen die Ideen der Jungen. Es geht nur miteinander.