Fachveranstaltung "Umgang mit dem Mythos Neutralitätsgebot"

Über die Veranstaltung
Die Begriffe „Neutralitätsgebot“ oder „Neutralitätspflicht“ beschäftigen vermehrt Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit, der Kinder- und Jugendbildung und in Bildungseinrichtungen. In der Praxis führt die Forderung nach der Einhaltung des sogenannten Neutralitätsgebots zunehmend zu Unsicherheit: Was bedeutet Neutralität konkret für die pädagogische Arbeit? Wo endet die Pflicht zur Zurückhaltung und wo beginnt die Verantwortung, demokratische Grundwerte zu schützen?
Die Veranstaltung greift diese Fragen auf, beleuchtet rechtliche Rahmenbedingungen sowie politische Hintergründe und thematisiert Handlungsspielräume und Grenzen. Ziel ist es, den Teilnehmer*innen eine Orientierung und Sicherheit im Umgang mit kontroversen Situationen zu geben.
Neben einem Impulsvortrag wird es für die Teilenehmenden verschiedene vertiefende Workshops geben:
1. Nicht neutral. Professionelle Positionierung freier Träger im Kontext von Neutralitätsforderungen
2. Dem Neutralitätsmythos im Schulalltag kompetent begegnen
3. Stark und demokratisch statt neutral. Demokratisch positionierte Jugend- und Jugendbildungsarbeit
Warum freie Träger, zivilgesellschaftliche Vereine und auch Bildungseinrichtungen eine Stellung beziehen dürfen und sollten, um eine klare Haltung gegenüber demokratiefeindlichen Positionen einzunehmen, wollen wir im Rahmen dieser Veranstaltung thematisieren.
Das vollständige Programm finden Sie auf dieser Seite unter "Downloads".
„Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Thüringer Landesprogrammes für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“ des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie gefördert.“